Sibylle Jazra arbeitet mit kulturellen Überresten, die sie über die Verbindung verschiedenster Elemente in Form von konstruktiven Dissonanzen künstlerisch neu ordnet. Dabei entwickelt sie Narrationen, bzw. Metastrukturen, in welchen sich Arbeitsprozesse und Materialien ineinander verweben. Durch diese Art der Querverbindung knüpft sie persönliche und materielle Bedingtheiten an breitere gesellschaftliche und wirtschaftliche Gegebenheiten des künstlerischen Arbeitens und erschafft künstlerische Kommentare, die als poetische, fragile Balanceakte und raumfüllende Materialkonglomerate im Raum stehen.